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Die Konstruktion und Materialien werden durch den Gedanken der

Globalrecyclingfähigkeit und den Aspekten der Baubiologie bestimmt

Das Prinzip
Die Außenwände sind die wichtigsten tragenden Elemente. Sie bestehen aus 7 cm dicken senkrecht gestellten Blockbohlen, die mit Holzdübeln mit einander verbunden sind. Diese werden über eine Fußschwelle mit speziellen Stahlschrauben in der Bodenplatte bzw. Kellerdecke verankert.
Auf den Außenwänden liegen die gefertigten Deckenelemente auf. Die Deckenelemente bestehen aus einer Dübelholzkonstruktion, das sind hochkant gestellte, mit Holzdübeln verbundene Bretter. Mit einer ca. 20 cm starken massiven Holzdecke dieser Konstruktionsweise können Entfernungen bis zu 7 m ohne zusätzliche Stützen überbrückt werden. Um Kosten zu reduzieren können auch weniger starke Bretter verarbeitet werden. Dazu wird dann ein Unterzug, d.h. ein von Wand zu Wand durchgehender Balken und gegebenenfalls Stützen benötigt, auf dem die Decke zusätzlich aufliegt. Diese Elemente können auch durch tragende Innenwände ersetzt werden.
Das Dach besteht ebenfalls aus Blockbohlenelementen, die an der Firstpfette, dem Balken am höchsten Punkt des Hauses und an den Außenwänden aufliegen. Auch hier können aus Kostengründen weniger starke Bretter in Kombination mit Mittelpfetten eingesetzt werden.
Die Konstruktion wird in der Regel geschossweise aufgebaut. Zuerst werden die Außenwände im Erdgeschoss und alle anderen zur Auflage der Decke notwendigen tragenden Elemente montiert. Abhängig von der Größe des Hauses kann schon am Abschluss des ersten Tages die Dübelholzdecke eingesetzt werden. Nach der Montage der Deckenelemente werden die Außenwände des Obergeschosses und anschließend alle Dachelemente montiert.
Der gesamte Aufbau dauert in der Regel 1 bis 3 Tage.

Die Außenwand von Innen nach Außen
Die Blockbohlen der Außenwände sind sauber gehobelt und von innen sichtbar. Nach außen werden sie mit einer Luftdichtung versehen. Diese besteht aus einer verstärkten Papierschicht, die verhindert, das kalte Luft in das Haus zieht bzw. warme Luft nach Außen entweicht.
Auf die Luftdichtung werden die wärmetechisch getrennten Dämmständer an der Wand montiert. Die Ständer haben die Aufgabe, die so genannte Dämmebene zu schaffen und die Konstruktion der Fassade zu tragen. Die Dämmständerkonstruktion wird von außen mit einer 22 mm starken Holzfaserdämmplatte beplankt. In den entstehenden Hohlraum zwischen Blockbohlenwand mit Luftdichtpappe und der Holzfaserdämmplatte wird die Dämmung aus Zellulosefaser eingeblasen. Andere Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen können alternativ eingesetzt werden. Die Stärke der Dämmschicht hängt vom gewünschten Energiestandard ab. Damit die Dämmebene an keiner Stelle unterbrochen wird, bestehen die Ständer aus Holz und Holzfaserdämmplatten, es handelt sich also um thermisch getrennte Dämmstander.
Die außenliegende Holzfaserdämmplatte wird mit der Fassade bekleidet. Diese kann aus Holz oder Putz sein.

Das Dach von Innen nach Außen
Das Dach ist im Prinzip baugleich mit der Außenwand. Statt wärmegetrennter Wandständer sorgen in der Dachkonstruktion jedoch wärmetechnisch getrennte Sparren für die Dämmebene. Diese sind so dimensioniert, das sie den erhöhten statischen Anforderungen genügen, um die Konstruktion für die Dacheindeckung zu tragen. Auf die Sparrenkonstruktion werden Holzfaserdämmplatten, die Konterlattung und Lattung sowie abschließend die Dachdeckung aufgebracht.

Der Fußboden von Unten nach Oben
Auf die abgedichtete Bodenplatte im Erdgeschoß oder auf die Kellerdecke werden die Fußbodenständer aufgelegt und in die Zwischenräume die Zellulosedämmung geflockt. Direkt auf die Ständer kann z.B. ein Parkett verschraubt oder Holzdielen verlegt werden.
Für den Fußbodenausbau in den oberen Geschossen ist eine Trittschalldämmung aus Holzfaserdämmplatten vorgesehen. Darauf können wiederum Parkett oder Holzdielen angebracht werden. Selbstverständlich können auch Fliesen, Korkplatten usw. eingebaut werden. Zu diesem Zwecke werden verschiedene Bauplatten genötigt. Für einen verbesserten Schallschutz empfiehlt sich eine Schicht von Tongranulat gefüllten Papierwaben zwischen Brettstapeldecke und Holzfaserdämmplatte.

Die Innenwände
Tragende Innenwände bestehen ebenfalls wie die Außenwände aus verdübelten Blockbohlen, die sowohl sichtbar als auch verkleidet sein können. Nichtragende Innenwände können aus verschiedenen Materialien gefertigt werden. Hier können z.B. Strohplatten, Lehmsteine und Holzständer eingesetzt werden, die mit Lehmbauplatten oder Gipsbauplatten verkleidet werden.

 

.... zusammengefasst:
HolzHausplus besitzt auf Grund des großen Holzanteils einen eingebauten Klimaausgleich.
Der sommerliche Wärmeschutz wird durch die massiven Holzbauteile und der entsprechenden Dämmung eingehalten. D.h. es wird im Sommer kühl bleiben und im Winter natürlich schön warm.
Auch die große Feuchtemenge, die das Holz speichern kann und bei Bedarf wieder abgibt, wirkt sich positiv auf das Raumklima und auf Ihre Gesundheit aus.
HolzHausplus ist ein schadstofffreier Holzbau mit einer wärmebrückenfreien Konstruktion, welche leicht umzubauen ist.
Die Materialien für den Innenausbau, die Haustechnik und die Außenfassade können Sie individuell mit uns abstimmen. Falls nun Ihr Interesse geweckt ist, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Um einen genaueren Eindruck zu bekommen schauen Sie sich doch ein Bauvorhaben von HolzHausplus an.
Sie können auch unsere Informationsmappe, oder die informative Baufibel anfordern
Selbstverständlich vermitteln wir Ihnen auch gerne einen Architekten, der Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Vorstellungen behilflich ist.