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"Zeitgemäß bauen" bedeutet negative Auswirkungen auf die Umwelt soweit möglich

zu minimieren und für die Menschen eine gesunde Wohn- und Arbeitsumgebung zu schaffen.

(aus: Ökologisches Baustoff-Lexikon, Heidelberg 1995)

 

Trotzdem wird heute noch oft eine Vielzahl von Materialien verwendet, deren Wirkungen auf Umwelt und Gesundheit noch nicht bekannt oder teilweise sogar bedenklich sind.

Das HolzHausplus besteht aus ausgewählten, hochwertigen, naturbelassenen und nachhaltigen Materialien, die aus nachwachsenden Rohstoffen (außer den Lehm- und Gipsbaustoffen) hergestellt werden. Sie schaffen eine wichtige Grundlage, um knappe Ressourcen zu schonen.

Wir haben uns bewusst für eine begrenzte Anzahl Materialien entschieden, die traditionell eingesetzt oder erst wiederentdeckt werden und keinerlei negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben, die sogar – im Gegenteil – zu einem gesunden Raumklima beitragen. Des Weiteren ermöglicht die geringe Materialienanzahl ein schadensfreies Bauen.

Massives Holz

Für die tragende HolzHausplus-Konstruktion wird Fichte aus heimischen Wäldern verwendet, wobei wir darauf achten, möglichst zertifiziertes Holz einzukaufen.

Holz ist aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften universell einsetzbar und hat im unbeschichteten Zustand sehr positive Auswirkungen auf das Raumklima.

Derzeitig wächst mehr Holz in Deutschland nach, als benutzt wird. Der Einsatz von Holz als Baustoff ist unter gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Aspekten gut gemäß dem Leitsatz „Schützen durch Nützen“.

Nachhaltige Forstwirtschaft unterstützt die Erhaltung unserer Waldbestände.

Holzfaserdämmplatte

In der Wand-, Decken- und Dachkonstruktion werden Holzfaserdämmplatten eingesetzt. Diese bestehen aus zerkleinertem Rest-, Alt- und Schwachholz, das gekocht, zerfasert, getrocknet und ohne zusätzliche Bindemittel gepresst wird.

Holzfaserdämmplatten haben gute wärme- und schalldämmende Eigenschaften und sind laut ökologischem Baustoff-Lexikon unbedenklich für Gesundheit und Umwelt.

Zellulose

Für die Dämmung eignet sich hervorragend Zellulose. Diese wird in Form von Flocken aus zerfasertem Zeitungspapier hergestellt und mit Borax und Borsalz als Flammschutzmittel bearbeitet.
Beide Wirkstoffe sind sowohl gesundheits- als auch umweltverträglich. Zellulose ist volumenbeständig und weitgehend sicher vor Ungezieferfraß und Schimmelbefall. Außerdem hat sie sehr gute brandverzögernde Wirkung. Von Zellulose gehen keine schädlichen Emissionen aus.

Lehmbauplatten, Lehmbausteine für Innenwände

Lehm ist ein aus Ton, Sand und Schluff (feiner Sand) bestehendes Verwitterungsprodukt. Es ist der meistverbreitete und am längsten erprobte Baustoff. Durch den relativ einfachen Abbau an der Erdoberfläche stellt Lehm als regionales Produkt ein großes Potenzial an Nachhaltigkeit von Wirtschaftskreisläufen dar. Für die Herstellung von Leichtlehmsteinen werden Lehm und Stroh vermischt und anschließend getrocknet, aber nicht gebrannt. Lehm ist bei der Bearbeitung hautverträglich und enthält keine schädlichen Bestandteile.

Lehm hat eine Vielzahl äußerst vorteilhafter Eigenschaften. Er ist Holz konservierend, feuchtigkeitsabsorbierend und ausgleichend, dabei auch dampfdiffusionsoffen, wärmedämmend, regulierend und speichernd, ja sogar schalldämmend und geruchsabsorbierend.

Lehm sorgt gerade durch die feuchtigkeitsausgleichende Wirkung für ein äußert angenehmes Raumklima.

Ebenso wie der Lehm werden die meisten Zusatzstoffe, z.B. aus dem Getreideanbau stammende Strohbestandteile, sowie die aus Holzresten verwerteten Holzhäcksel regional gewonnen bzw. produziert.

Strohplatten

Strohplatten können als nicht tragende Innenwände eingesetzt werden.

Sie bestehen aus Stroh, das ohne jegliches Bindemittel unter Hitze und Druck gepresst und mit Papier ummantelt wird. Strohplatten sind sehr sorptionsfähig und haben gute schalldämmende Eigenschaften.

Als Abfallprodukt im Getreidebau ist auch dieses Baumaterial ein regional fördernder Baustoff.

Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten

Gipskarton- und Gipsfaserplatten werden als Leichtbauwände oder Wandtrockenputz zum unmittelbaren Befestigen an der Wand eingesetzt. Bei Gipsplatten handelt es sich um beidseitig mit Karton versehene Bauplatten.

Gipsfaserplatten sind stabiler und werden bei höheren Anforderungen an Brand- und Schallschutz eingesetzt. Sie bestehen aus Gips und Zellulosefaser.

Lehmputz

Lehmputz kann auch farbig für die Verkleidung der Innenwände verwendet werden. Er besteht aus einer Mischung aus Lehm und Sand. Lehmputz verfügt über alle vorteilhaften Eigenschaften von Lehm und sorgt daher für ein gesundes Raumklima.

Blähton

Mineralische Schüttungen werden vorwiegend in Holzdecken und unter Fußböden eingesetzt. Am bekanntesten sind Blähton (großporige, gebrannte Tonkügelchen) und Perlit (gemahlenes und durch Erhitzen aufgeblähtes Gesteinsglas).

Wir verwenden speziell gefertigten Blähton, der außerordentlich gute Schalldämmung im Deckenbereich bewirkt.

Luftdichtpappe

Zur Luftdichtung wird die massive Holzkonstruktion mit einem aus zwei Lagen bestehenden Baupapier versehen. Zur Erhöhung der Reißfestigkeit befindet sich zwischen zwei Lagen Papier ein Armierungsgitter.

Wie aus der Beschreibung der Materialien ersichtlich wird, verwendet HolzHausplus Baustoffe ausschließlich nachwachsender Rohstoffe und Lehmbaustoffe. Dadurch ist das gesunde Bauen und Wohnen gesichert. Durch den Einsatz von meist nachwachsenden Rohstoffen leistet jeder Bau einen wichtigen Beitrag für Mensch und Umwelt.

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